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Die Weingärten der Ried Spiegel liegen in Seehöhen zwischen etwa 270 und 360 Meter bis zu den sandigen Kiesen des ehemaligen Flusslaufes der Ur-Donau, die den bewaldeten Schotterrücken der Engabrunner Heide bilden. Sie sind nach Süden und Südosten geneigt. Der Boden ist tiefgründig, kalkhaltig und mehlig-schluffig, entwickelt aus einer mächtigen Lössdecke. Sie verhüllt den tieferen Untergrund aus Gföhl-Gneis, Meeressedimenten und alten Donauschottern. Die vorrangig gepflanzte Sorte ist Grüner Veltliner. Im Franziszeischen Kataster (1823) sind die Weingärten mit der Flurbezeichnung Spiegel eingetragen. In der Administrativkarte 1:28.800 (1864-1881) läuft nur der westliche Teil der Ried unter dem Namen Spiegel, der östliche Teil hieß damals Nuß Berg. Die Bezeichnung Spiegel stand einst für Warte und markiert meist eine Anhöhe, von der aus sich das umliegende Land gut überblicken lässt. (Quelle: riedenkarten.at) Bis zu 60 Jahre alte Reben.
- Notizen des Weinguts: Frische Wiesenkräuter, ein Hauch von Melisse und Kamille, Limetten Zesten, dunkler mineralischer Touch.
- 99 Punkte A la Carte: helle Farbe, vielschichtiges Bukett, Marille, Nashi-Birne, Kamille, Verbene, kräftig, dicht und engmaschige Struktur, eleganter Trinkfluss, fruchtiger Abgang, Physalis im Nachhall, lang anhaltend, rosa Grapefruit im Rückaroma
- 97 Punkte James Suckling: Very concentrated with an astonishing herbal freshness (think rosemary and sage), this is a sensational gruner veltliner with the kind of textural complexity and elegance we associate with great white burgundy. Extraordinarily long finish with excellent minerality and finesse. From biodynamically grown grapes with Respekt certification. Drink or hold.
- 96 Punkte FALSTAFF, Peter Moser (062025): Helles Strohgelb, Silberreflexe. Frische Wiesenkräuter, ein Hauch von Melisse und Kamille, Limettenzesten, dunkler mineralischer Touch. Saftig, elegant, weißer Apfel, finessenreiche Struktur, straff, bleibt sehr gut haften, feinziselierter Stil, salziger Nachhall, zeigt große Länge, sicheres Reifepotenzial.
- 96 Punkte Stuart Pigott
- 17 Punkte Jancis Robinson, Julia Harding MW: Feuersbrunn. South-facing at around 300 m. Calcareous silty soil. Whole-bunch pressed in a basket press, spontaneous fermentation in large Stockinger barrels. Natural cork closure. RS 1 gl, TA 5.9 gl. Certified sustainable, organic and biodynamic (respekt-BIODYN). Spicier than the Rosenberg white pepper generous and rich but with a cooler citrus fruit profile. Textured (lees or skin contact?), firm, balanced between the generous fruit and the fresh acidity. Powerful, spicy and fresh at the end. 2026-2035. Bewertung für den Jahrgang 2021:
- Dr. Jens Priewe im FEINSCHMECKER Magazin (122025), Artikel 50 Meisterwerke: die Weine des Jahres 2025: In Deutschland hat der Grüne Veltliner das Image eines braven Allrounders. Tatsächlich aber liefert er in der Spitze Qualitäten, die eines Drei-Sterne-Restaurants würdig sind. Etwa die Grünen von Bernhard Ott aus dem warmen Wagram an der Donau. Sie sind nie fett, sondern geschmeidig, und der aus der kühlen Riede Spiegel ist der geschmeidigste von allen. Jetzt delikat zu trinken, in fünf oder zehn Jahren spektakulär.
- 97 Punkte A la Carte, Wein-Guide 2024: helles Gelb, jugendlich, ausgeprägte Nase, Kumquat, grüner Tee, Physalis, Steinobst, Gewürznelke und Verbene, kräftiger Wein, straff, elegante Struktur, fruchtig-pikantes Finish, langer Nachhall, Quitte und rosa Grapefruit im Finish, Riesenpotenzial
- 95-97 Punkte Robert Parkers WINE ADVOCATE, Stephan Reinhardt: The 2021 Ried Spiegel 1ÖTW Grüner Veltliner is crazy in its richness and salinity as well as flinty purity. Rich and intense on the palate, this is a powerful, refined and elegant Veltliner with lingering salinity and mineral tension. This is a powerful, dense and sustainable wine with a long and powerful finish. Tasted as a sample at the domaine in September 2022.
- 96 Punkte FALSTAFF, Peter Moser: Helles Gelbgrün, Silberreflexe. Feine weiße Fruchtexotik, ein Hauch von Ananas, florale Noten, etwas Limetten, kühle Aspekte, mit Nuancen von Blütenhonig unterlegt. Stoffig, sehr gute Komplexität ohne jede Form von Opulenz, harmonisch und jugendlich, zitroniger Touch im Abgang, lebendig und animierend, mineralisch und anhaftend, zeigt sehr gute Länge, sicheres Reifepotenzial.
- 4 und TIPP VINARIA: Dezenter Start nach weißen Blüten und frisch geheuter Wiese, dezente Pikanz, dann zusehends samtige Frucht einnehmend saftiger Fruchtbiss, geschmeidig, subtile Fruchtfülle, auch Quitten und Grapefruits, pikant, lang, geht toll auf.
- 18 Punkte WEINWISSER: Sehr schöner Duft mit feiner Aprikose, Nektarine und Kräuternoten. Elegant mit feiner Würze, weißer Pfeffer, feingliedrig mit saftigätherischen Noten, verspielt. Bis 2033 ;
| Durchschnittliche Nährwerte pro 100 g/ml | |
| Brennwert | 99 kcal |
| Fett | < 0,25 g |
| Salz | < 0,03 g |
Produkt ab 18! Dieses Produkt enthält Alkohol und darf nicht an Personen unter dem gesetzlichen Mindestalter abgegeben werden. Eine Lieferung an Minderjährige ist nicht möglich. Mit Ihrer Bestellung bestätigen Sie, dass Sie das gesetzlich vorgeschriebene Mindestalter haben. Bitte seien Sie verantwortungsvoll im Umgang mit diesem Artikel. Weitere Informationen unter kenn-dein-limit.info.
Das Weingut Bernhard Ott zählt zu den besonderen Juwelen des österreichischen Weinbaus und ist im malerischen Wagram zuhause, wo Lössböden und ein günstiges Mikroklima die ideale Bühne für gelebte Tradition und zugleich eine zukunftsorientierte Ausrichtung schaffen. Seit Generationen steht die Familie Ott für höchste Kompetenz im Weinbau und konzentriert sich dabei besonders auf den Grünen Veltliner, der hier in zahlreichen Spielarten von frisch und lebendig bis hin zu komplex und lagerfähig ausgebaut wird. Die Weine zeigen die unverkennbare Terroir-Prägung des Standorts, und Bernhard Ott gilt als Pionier biodynamischer Bewirtschaftung, der persönlich dafür einsteht, dass Nachhaltigkeit und der respektvolle Umgang mit der Natur stets im Mittelpunkt stehen.
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